Wichtiger Hinweis: Nicolas Wornath-Enriquez ist Medizinalfachberater, kein Arzt. Die Inhalte dienen der allgemeinen Gesundheitsaufklärung und ‑beratung. Sie ersetzen keine ärztliche Diagnose, Behandlung oder Therapie.

Hintergrund

Aus zwei Perspektiven – als Fachperson und als Betroffener

Ich blicke aus zwei Richtungen auf Gesundheit: aus über 15 Jahren im Gesundheitswesen – als Pfleger, Berater und in der Anwendung von Behandlungen – und aus der Erfahrung, selbst schwer erkrankt zu sein. Diese doppelte Perspektive prägt alles, was ich tue.

Meine Geschichte

Seit über 15 Jahren bin ich im Gesundheitswesen tätig und habe in dieser Zeit viele Qualifikationen und Erfahrungen gesammelt – in der Kinderkrankenpflege, der kinderkardiologischen Intensivpflege, der Lehre und in der klinischen Forschung.

Zugleich kenne ich die andere Seite: das Erleben einer schweren Erkrankung, die Unsicherheit nach einer Diagnose, das Ringen mit Informationen, Terminen und Anträgen. Ich weiß, wie schnell man sich allein gelassen fühlt – und wie viel ein Mensch wert ist, der zuhört, einordnet und an der Seite bleibt.

Was mich antreibt

Aus dieser beidseitigen Sicht – die der behandelnden Fachperson und die der Patient:innen – ist mein Anspruch entstanden: Versorgung, die fachlich auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft steht und zugleich den Menschen sieht, nicht nur die Diagnose.

Mein Fokus liegt auf chronischen, komplexen und seltenen Erkrankungen, auf psychischer Gesundheit und Selbstwert sowie darauf, verlässliche Information von Fehlinformation zu trennen – verständlich, würdevoll und auf Augenhöhe.

Wissenschaftliche Grundlagen

Modelle, die meine Arbeit tragen

Meine Beratung stützt sich auf etablierte, wissenschaftlich anerkannte Modelle aus Medizin und Pflegewissenschaft. Sie sorgen dafür, dass ich den Menschen ganzheitlich sehe – körperlich, seelisch, sozial und im Familienkontext.

Salutogenese

Das von Aaron Antonovsky entwickelte Modell fragt nicht nur „Was macht krank?", sondern vor allem „Was hält gesund?". Im Zentrum steht das Kohärenzgefühl – das Erleben, dass das eigene Leben verstehbar, handhabbar und bedeutsam ist. In der Beratung heißt das: Ich stärke Ihre Ressourcen und Ihr Verständnis, statt nur auf Defizite zu schauen.

Bio-psycho-soziales Gesundheitsmodell

Von George L. Engel begründet, beschreibt es Gesundheit und Krankheit als Zusammenspiel von biologischen, psychischen und sozialen Faktoren. Der Mensch wird in seiner Ganzheit gesehen – mit Körper, Erleben und Lebensumfeld. Genau diese Sicht leitet mich, wenn wir Ihre Situation gemeinsam betrachten.

Calgary Familienmodell

Das von Lorraine M. Wright und Maureen Leahey entwickelte Modell (Calgary Family Assessment & Intervention Model) bezieht die Familie als Ganzes ein – ihre Struktur, Entwicklung und ihr Zusammenspiel. Mit Werkzeugen wie Genogramm und Ökokarte werden Stärken und Belastungen sichtbar. So werden Angehörige zu Mitgestaltenden der Versorgung.

ICH-GCP – Gute Klinische Praxis

ICH-GCP ist der international anerkannte Qualitäts- und Ethikstandard für klinische Studien. Er schützt Rechte, Sicherheit und Wohl der Beteiligten und sorgt für nachvollziehbare, valide Ergebnisse. Diese Sorgfalt wende ich nicht nur in der Forschung an, sondern übertrage ihre Haltung – Transparenz, Dokumentation, Ethik – auch auf den Umgang mit Ihnen, für bestmögliche Qualität.

Aktuelle Evidenz & komplementäre Ansätze

Über diese Modelle hinaus beziehe ich die aktuellste medizinische, pflegewissenschaftliche und komplementärwissenschaftliche Anwendung ein. Komplementäre Ansätze verstehe ich dabei als sinnvolle Ergänzung – nie als Ersatz – zur leitliniengerechten, ärztlichen Versorgung. Maßstab bleibt immer die belastbare Studienlage: Was hilft nachweislich, was ist unsicher, was ist widerlegt. So entsteht Orientierung, der Sie vertrauen können.

Weiterführende Quellen: Salutogenese (BIÖG-Leitbegriffe) · Biopsychosoziales Modell (socialnet) · Calgary Family Model (IFNA) · Gute Klinische Praxis (ICH-GCP)

Schwerpunkte

Erkrankungsbilder, auf die ich mich konzentriere

Gerade bei komplexen, oft missverstandenen oder lange unerkannten Krankheitsbildern ist verlässliche Einordnung besonders wertvoll. In folgenden Bereichen biete ich Aufklärung, Beratung und Begleitung – ergänzend zur ärztlichen Versorgung, nie an ihrer Stelle.

Seltene & schwere chronische Erkrankungen

Begleitung bei Krankheitsbildern, die selten, komplex oder schwer verlaufen – dort, wo Informationen schwer zu finden und Wege oft lang sind.

Autoimmunerkrankungen

Einordnung bei Erkrankungen, in denen sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper richtet – häufig mit wechselhaftem, systemischem Verlauf.

Gynäkologische systemische Erkrankungen

Beratung u. a. bei PMDS (prämenstruelle dysphorische Störung), Endometriose und Menopause – Themen, die oft unterschätzt und tabuisiert werden.

Neurologische Erkrankungen

Verständliche Aufbereitung bei Erkrankungen des Nervensystems – von Diagnostik-Verständnis bis Alltagsbewältigung.

Neurodivergenz

Respektvolle, vorurteilsfreie Begleitung rund um neurodivergente Lebens- und Erlebensweisen – stärkenorientiert statt defizitorientiert.

Psychosomatik & psychiatrische Erkrankungsbilder

Einordnung im Zusammenspiel von Körper und Psyche – mit Sensibilität für seelische Belastung und ohne Stigmatisierung.

Chronische Schmerzen

Orientierung bei anhaltenden Schmerzgeschehen – inklusive des biopsychosozialen Zusammenspiels, das chronischen Schmerz prägt.

Komorbiditäten allgemein

Wenn mehrere Erkrankungen zusammentreffen: Ich helfe, das Gesamtbild zu ordnen und Zusammenhänge verständlich zu machen.

Ihr Bild ist nicht dabei?

Sprechen Sie mich gern an – wir klären gemeinsam, ob und wie ich Sie unterstützen kann.

Anfragen
Wichtig: Ich stelle keine Diagnosen und führe keine Behandlungen durch. Meine Beratung ergänzt die ärztliche und therapeutische Versorgung und ersetzt sie nicht.