Wichtiger Hinweis: Wir verstehen uns als komplementäre (ergänzende) Beratung – keine ärztliche Beratung und keine Rechtsberatung im Sinne des RDG. Nicolas Enriquez ist Medizinalfachberater, kein Arzt; die Inhalte ersetzen keine ärztliche Diagnose, Behandlung oder Therapie.

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Hintergrund

Aus zwei Perspektiven – fachlich fundiert und nah am Erleben

Wir blicken aus zwei Richtungen auf Gesundheit: aus 13 Jahren im Gesundheitswesen – Pflege, Beratung, Anwendung von Behandlungen und klinische Forschung – und aus der Erfahrung, selbst von einer schweren Erkrankung betroffen zu sein. Seit Nicolas’ Erkrankung sind wir beide tief im System verankert; diese doppelte Perspektive prägt alles, was wir tun.

Unsere Geschichte

Nicolas ist seit 13 Jahren im Gesundheitswesen tätig – in der Kinderkrankenpflege, der kinderkardiologischen Intensivpflege, der Lehre und in der klinischen Forschung. Bei sozialrechtlichen Fragen ergänzt der private Rat meiner Ehefrau, einer Diplom-Juristin, meinen fachlichen Blick.

Seit Nicolas’ eigener schwerer Erkrankung kennen wir auch die andere Seite: die Unsicherheit nach einer Diagnose, das Ringen mit Informationen, Terminen und Anträgen. Wir wissen, wie schnell man sich allein gelassen fühlt – und wie viel ein Mensch wert ist, der zuhört, einordnet und an der Seite bleibt.

Was uns antreibt

Aus dieser beidseitigen Sicht ist unser Anspruch entstanden: Versorgung, die fachlich auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft steht und zugleich den Menschen sieht, nicht nur die Diagnose. Die Erkenntnisse und Best Practices, die wir im System gewinnen, geben wir auf professioneller Ebene an Patient:innen und Angehörige zurück.

Unser Fokus liegt auf chronischen, komplexen und seltenen Erkrankungen, auf psychischer Gesundheit und Selbstwert sowie darauf, verlässliche Information von Fehlinformation zu trennen – verständlich, würdevoll und auf Augenhöhe.

Wissenschaftliche Grundlagen

Modelle, die unsere Arbeit tragen

Unsere Beratung stützt sich auf etablierte, wissenschaftlich anerkannte Modelle aus Medizin und Pflegewissenschaft. Sie sorgen dafür, dass wir den Menschen ganzheitlich sehen – körperlich, seelisch, sozial und im Familienkontext.

Salutogenese

Das von Aaron Antonovsky entwickelte Modell fragt nicht nur „Was macht krank?", sondern vor allem „Was hält gesund?". Im Zentrum steht das Kohärenzgefühl – das Erleben, dass das eigene Leben verstehbar, handhabbar und bedeutsam ist. In der Beratung heißt das: Wir stärken Ihre Ressourcen und Ihr Verständnis, statt nur auf Defizite zu schauen.

Bio-psycho-soziales Gesundheitsmodell

Von George L. Engel begründet, beschreibt es Gesundheit und Krankheit als Zusammenspiel von biologischen, psychischen und sozialen Faktoren. Der Mensch wird in seiner Ganzheit gesehen – mit Körper, Erleben und Lebensumfeld. Genau diese Sicht leitet uns, wenn wir Ihre Situation gemeinsam betrachten.

Calgary Familienmodell

Das von Lorraine M. Wright und Maureen Leahey entwickelte Modell (Calgary Family Assessment & Intervention Model) bezieht die Familie als Ganzes ein – ihre Struktur, Entwicklung und ihr Zusammenspiel. Mit Werkzeugen wie Genogramm und Ökokarte werden Stärken und Belastungen sichtbar. So werden Angehörige zu Mitgestaltenden der Versorgung.

ICH-GCP – Gute Klinische Praxis

ICH-GCP ist der international anerkannte Qualitäts- und Ethikstandard für klinische Studien. Er schützt Rechte, Sicherheit und Wohl der Beteiligten und sorgt für nachvollziehbare, valide Ergebnisse. Diese Sorgfalt wenden wir nicht nur in der Forschung an, sondern übertragen ihre Haltung – Transparenz, Dokumentation, Ethik – auch auf den Umgang mit Ihnen, für bestmögliche Qualität.

Aktuelle Evidenz & komplementäre Ansätze

Über diese Modelle hinaus beziehen wir die aktuellste medizinische, pflegewissenschaftliche und komplementärwissenschaftliche Anwendung ein. Komplementäre Ansätze verstehen wir dabei als sinnvolle Ergänzung – nie als Ersatz – zur leitliniengerechten, ärztlichen Versorgung. Maßstab bleibt immer die belastbare Studienlage: Was hilft nachweislich, was ist unsicher, was ist widerlegt. So entsteht Orientierung, der Sie vertrauen können.

Nationale Expertenstandards der Pflege

An den nationalen Expertenstandards des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) orientieren wir unsere pflegerischen Prozesse. Ihre Qualitätskriterien bilden den fachlichen Maßstab unserer Arbeit:

  • Dekubitusprophylaxe in der Pflege
  • Entlassungsmanagement in der Pflege
  • Schmerzmanagement in der Pflege
  • Sturzprophylaxe in der Pflege
  • Kontinenzförderung in der Pflege
  • Pflege von Menschen mit chronischen Wunden
  • Ernährungsmanagement zur Sicherung und Förderung der oralen Ernährung
  • Erhaltung und Förderung der Mobilität in der Pflege
  • Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz
  • Förderung der physiologischen Geburt
  • Förderung der Mundgesundheit in der Pflege
  • Erhaltung und Förderung der Hautintegrität in der Pflege

Herausgeber und jeweils aktuelle Fassungen: DNQP – Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege

Quellen & Weiterlesen

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Schwerpunkte

Erkrankungsbilder, die wir besonders begleiten

Von Ehlers-Danlos-Syndromen und Hypermobilität über POTS und Magen-Darm-Beschwerden bis zu Autoimmun-, gynäkologischen und neurologischen Erkrankungen, Neurodivergenz und chronischen Schmerzen – verständlich erklärt auf wissenschaftlicher Grundlage.

Zu den Schwerpunkten

Der erste Schritt kostet nichts – außer 20 Minuten

Erzählen Sie uns, wo Sie stehen. Wir hören zu und sagen Ihnen ehrlich, ob und wie wir helfen können.